Die drei kleinen Worte….

Merkel_1Na, denken Sie bei dieser Überschrift auch automatisch an die berühmtesten drei kleinen Worte? Wer kennt sie nicht? Wer hört sie nicht gerne vom Herzbuben oder sagt sie seiner Herzdame? Wer heult nicht Rotz und Dreierschnecken, wenn es in bewegenden Romanen und Filmen zu dieser hingehauchten Wortaneinanderreihung kommt? Schmachtend sagt er zu ihr: Ich liebe Dich! Herrlich ergreifend und immer wieder schön.

Aber diese drei Worte meine ich überhaupt nicht. Denken Sie mal nach. Welche drei Worte haben uns völlig durcheinandergebracht – uns, unser Land, unser Leben, unsere deutsche Beschaulichkeit. Diese drei Worte haben uns aufhorchen lassen, haben uns erstaunt. Sie kamen Ende August aus Berlin und unsere Bundeskanzlerin sprach sie: WIR SCHAFFEN DAS! Genauso lautete ihr Statement zur Flüchtlingssituation und zur Haltung Deutschlands zu dieser Herausforderung

Das hat uns doch alle vom Hocker gehauen – oder? Sie doch sicherlich auch. Plötzlich bestimmt unser aller Mutti, was wir hier in Old Germany schaffen sollen! Und das am besten von jetzt auf gleich. Mein erster Gedanke war, dass gnädige Frau nach vielen Monaten des Nichtstuns in dieser Angelegenheit und einem hoffentlich schönen und erholsamen Urlaub endlich aus ihrem Mustopf gekrabbelt ist.

Hallo, Frau Merkel, was haben wir nicht schon alles geschafft! Das entspricht der Realität, denn bereits seit Monaten ackern freiwillige und bezahlte Mitarbeiter diverser Hilfsorganisationen am Limit, um den unzähligen Flüchtlingen die Ankunft und das Unterkommen in unserem reichen und vor Überfluss strotzenden Land zu ermöglichen. Die halbe Nation signalisiert nicht nur Hilfsbereitschaft, sie ist auch hilfsbereit! Es werden Sachspenden gesammelt, in Depots und Unterkünften abgegeben, zu den Ankommenden an die Bahnhöfe gebracht, Willkommensiniativen werden gegründet und sind aktiv und machen ihrem Namen alle Ehre.Merkel_2Im Berliner Reichstag bleibt es noch immer mucksmäuschenstill. Die Regierungsparteien schauen und ducken sich weg, kümmern sich nicht. Nur die Opposition muckert ein klein bisschen, aber das tun die immer, die nimmt keiner ernst.

Dafür ist Griechenlands chronischer Geldmangel nach wie vor im Visier unserer Regierung und bei den Europäern in Brüssel und Straßburg.

Doch dann – plötzlich und unerwartet – donnert der bayerische Löwe aus München in den Berliner Alltag. Der Seehofer Horst zieht kräftig an der Klingelstrippe, denn ihm rennen die Flüchtlinge unter seinem weißblauen Himmel die Hütte ein.

Jetzt ist es mit der Ferienruhe in der Berliner Regierung zu Ende, mit dem Sommer so langsam auch und mit dem Nichtstun von Frau Merkel und Co. hinsichtlich der Flüchtlinge allemal.

Merkel setzt allen Kritikern die inzwischen berühmten drei Worte Wir schaffen das entgegen! So nach dem Motto: Es läuft doch alles, das halbe Land kümmert sich und deshalb werden wir das auch schaffen! Wir sind das deutsche Volk und wir haben schon ganz viel geschafft! So einfach ist es, wenn man so gestrickt ist, wie unsere Bundeskanzlerin! Sie grinst auf die ihr so eigene Art, ernennt ihren Kanzleramtsminister Peter Altmaier zum Flüchtlingskoordinator und geht zum Tagesgeschäft über. Und wenn Mutti sagt wir schaffen das, dann stimmt das auch! Muttis sagen schließlich immer die Wahrheit….

 

 

 

Die Quellen der Cliparts:

http://www.clipart-kiste.de/archiv/liebe.html

http://www.gifex.de/willkommen/animationen/image/animierte-gifs-willkommen-36/page-2/