Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Indien und Bremen

Gibt’s da denn eigentlich welche? Ein paar Kleinigkeiten sind mir ein- und aufgefallen.

Die Bremer haben gewählt, die Inder auch.

Wahlberechtigte Hansestädter wurden so um die 480 Tausend gezählt. In Indien sind es ein paar Turbanträger mehr, nämlich rund 900 Millionen Menschen.

Der asiatische Subkontinent ist nun mal auch ein bisschen größer als das kleinste Bundesland Deutschlands.

In Bremen leben etwa 550 Tausend Nasen. In Indien schätzt man die Gesamtbevölkerung auf etwa 1,333 Milliarden Menschen

„Die Wahl fand zwischen dem 11. April 2019 und dem 19. Mai 2019 an insgesamt 7 Tagen statt. Die Auszählung der Stimmen erfolgte am 23. Mai 2019. Das Ergebnis stand einen Tag später fest.“ Das berichtet zumindest das www über Indien.

Im Weserstädtchen war der Urnengang für den 26. Mai beschlossene Sache und bis heute (also 30. Mai 2019, 18 Uhr) hat es noch nicht geklappt, ein amtliches Endergebnis ermitteln und zu veröffentlichen.

Urnengang hin und Wahlergebnisse her – es gibt auch ein paar andere Gemeinsamkeiten, die nicht uninteressant sind.

Die Inder haben mittlerweile auch den Kaffee für sich entdeckt. So manch ein hipper Inder schwärmt für Espresso oder Latte macciato und lässt dafür gerne mal seinen Chai-Becher stehen. Außerdem wird in Indien zwischenzeitlich Kaffee angebaut, in aller Herren Länder exportiert und Robusta und Arabica unter anderem auch nach Bremen, ebenso wie Tee und Gewürze.

Kuriositäten gibt’s auf dem indischen Subkontinent jede Menge. In manchen Regionen des Landes müssen Kühe zum Beispiel einen Ausweis mit Lichtbild besitzen. Im gesamten Land gibt’s übrigens mehr Mobiltelefone als Toiletten und der Kindertag wird am 14. November gefeiert, neun Monate nach dem Valentinstag.

Über all diese Dinge kann man in Bremen und anderswo den Kopf schütteln oder schmunzeln, aber eines können sie – vermutlich unter Aufsicht der heiligen Kuh – viel schneller: Nämlich das Auszählen von Wählerstimmen!

Da lahmt der Bremer Amtsschimmel seiner muhenden Kollegin doch ein wenig hinterher…

30.05.2019