Alles hat nun mal ein Ende!

So ist nun auch das Wirtschaftsforum im schweizerischen Davos ebenso Geschichte, wie das alljährlich Dschungelcamp im australischen Busch.

In Davos stehen wieder Parkplätze für Privatjets zur Verfügung und in den Upper-Class-Hotels sind Suiten frei.

Auf der anderen Seite des Erdballs dürfen alle Krabbeltiere rings ums Dschungelcamp durchatmen, denn alle Möchtegernstars- und Sternchen sind zurück in der deutschen Zivilisation.

Wer auf beiden Showbühnen mal ein bisschen gelauscht hat, konnte verbale Ausrutscher sowohl in den Schweizer Bergen bei den Politik- und Wirtschafts-Eliten als auch im australischen Urwald bei den C-Promis erkennen. In der grünen Hölle Australiens schenkte man sich nichts und Da-vos-schön-ist im Schweizerischen haben sich die üblich Verdächtigen ebenfalls gegenseitig im wahrsten Sinne des Wortes nichts geschenkt.

Selbstverständlich machte auch Donald Trump sich lautstark bemerkbar, unsere Kanzlerin und Robert Habeck nicht minder und selbst Fräulein Greta aus Schweden giftete mit lauter Stimme und postete was das Zeug hält. Auch ein indischer Yogi war mit von der Partie; was der allerdings auf dem Kasten und im Kescher hat, wurde bislang nicht übermittelt!

Dieses Meeting ist also vorbei. Kluge Worte wurden geredet. Beschlüsse, Bekenntnisse, Vorhaben, Absichtserklärungen verifiziert – wie es offiziell heißt – und nach herzlichen Umarmungen, freundlichem Händeschütteln verlassen Mann und Frau den Wintersportort in den Schweizer Alpen. Der Rückzug erfolgt im Privatjet, Hubschrauber oder Linienflieger, mit dem Auto, der Bahn gen Heimat – wo auch immer das ist – um die Ecke, oder am anderen Ende der Welt!

Von prophetischen Beschwörungen bis hin zu apokalyptischen Gruselbildern war auf diesem Forum alles drin. Es war ein Gipfel der Ratlosigkeit – so jedenfalls könnte man es als absoluter Laie interpretieren.

Denn der Laie hat schließlich null Ahnung von Klima und dessen Wandel, der kennt einfach nur Wetter und Jahreszeiten! Er baute früher im Winter Schneemänner mit roten Möhrennasen, stapfte durch Schnee und Winterwald, bis er verfroren wieder am heimischen Ofen landete, den er mit Holz und Kohle heizte. Im Sommer planschte er am Baggersee, erfreute sich nach heftigen Gewittern mit erfrischenden Regenschauern wieder am Sonnenschein. Er liebte laue Frühlingstage mit kalten Nächten und Herbstspaziergänge durch buntes, raschelndes Laub. Gibt’s zwar alles immer noch, aber irgendwie anders – Jahreszeiten stehen eigentlich nur noch im Kalender.

Und – gibt’s nun neue Erkenntnisse und vor allem Aktivitäten für die fiebernde Welt und ihr Klima nach diesem Weltwirtschaftsforum, oder war es wieder einmal wie der Ausgang des Hornberger Schießens?

Vielleicht lautet die Antwort auf diese Frage: „The same procedure as last year?“ ganz einfach nur: „The same procedure as every year!“

Na denn mal jetzt schon viel Spaß beim nächsten Meeting in der Schweiz – da wo’s doch so schön ist! Aber auch viel Freude bei anderen Gipfeltreffen, wie in Paris, Madrid, Berlin, Brüssel und weiß der Geier, wo es sonst noch um Wirtschaft, Klima, Säbelrasseln und viel Geldverplempern geht……

28.01.2020

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