Der Dukatenkacker…

…ist ein sehr seltenes „Geschöpf“ und Besitzer einer solchen seltenen Spezies können sich glücklich schätzen. Er ist ein absolutes Multitalent und kann monetär einfach alles! Er kann Münzen, Scheine, Silber-, Hart- und Plastikgeld, aber auch Euro, Rubel, Dollar, Pfund und andere Währungen. D-Mark, Ost-Mark, Lire, Peseten, Drachmen und alle möglichen Kronen und Gulden waren ihm nicht fremd. Taschen-, Kost-, Wirtschafts- und Haushaltsgeld, aber auch Falschgeld und echt schöne „Blüten, sind eine besondere Herausforderung“. Eigentlich ist es ihm völlig wurscht, was man ihm abverlangt, er kann alles. Seine Fähigkeiten wurden schon immer außerordentlich geschätzt. Jeder, der im Besitz eines solchen „Goldesels“ ist, hält diese Errungenschaft im Allgemeinen streng geheim aber artgerecht, meist im dunklen, verschlossenen Keller oder zwischen viel Gerümpel auf dem Dachboden.

So oder so ähnlich hätte ihn wahrscheinlich der Zoologe Bernhard Grzimek in seiner damaligen Fernsehsendung „Ein Platz für Tiere“ vorgestellt.

Geld regiert nun mal die Welt und wohl dem, bei dem ein Goldesel oder Dukatenkacker im Keller oder auf dem Dachboden auf seinen lukrativen Einsatz wartet. Ohne den schnöden Mammon läuft heutzutage kaum was. Piepen, Zaster, Schotter, Kröten, Mäuse und Moos gehören nun mal dazu, wie Essen zum Trinken, Toilettenpapier zum Klobesuch und der Hering zum Meer.

Daher auch Knete für alle, die wegen Corona in Schieflage geraten sind – so versprach es die Bundesregierung bereits vor Monaten. Große Konzerne, kleine Firmen, Selbstständige, One-Man-Unternehmen, die Woman-Solo-Show, der Frisör, die Gastronomin, Schulen, Kitas, Kulturschaffende, Kino- und Theaterbetreiber – alle brauchen Geld. Durch Corona ist vielen die Puste ausgegangen. Ohne Moos eben nix los!

Covid 19 hat unser normales Leben aus den Angeln gehoben, alles anders geworden und ganz weit oben steht immer der schnöde Mammon!

Frau Merkel, die Herren Altmaier, Scholz, Spahn und andere (Wahl-)Kämpfer versprechen was das Zeug hält und geben mit vollen Händen Steuergelder aus. Da fragt sich doch Otto-Normal-Verbraucher und Gattin Ottilie, ob womöglich die sparsame schwarze Null durch einen leistungsstarken Dukatenkacker abgelöst wurde.

Der deutsche Finanzminister haut die Kohle nur so raus, als gäbe es kein Morgen und dem biederen Steuerzahler schlackern nur noch die Ohren. Die Maßeinheit Millionen wurde mittlerweile durch Milliarden ersetzt. Von A bis Z wird gefühlt Furz und Feuerstein mit frischem Zaster versehen – Hauptsache, er schreit laut genug nach Staatshilfe! 

Natürlich hat die öffentliche Hand viele Kredite vergeben, doch ob Verpumptes wieder zurück ins Staatssäckel fließt, weiß keiner.

Was ist, wenn manch ein Kreditnehmer trotz Zuwendungen nicht aus dem Quark kommt und allen Prognosen entgegen vom Pleitegeier gefressen wird? Dann sieht das Staatssäckel dumm aus und die üblich verdächtigen Korinthenkacker und Erbsenzähler, die sonst notorische Bremser bei Behördenentscheidungen sind, haben sich geirrt und Geld wurde zum Fenster rausgeworfen und Steuerzahler und Dukatenkacker müssen eine Schippe drauflegen, um die Kassen aufzufüllen.

Bereits die alten Römer wussten, das Geld nicht stinkt und erhoben die Latrinensteuer. Wäre das nicht eine Option für unseren Finanzminister? Denn „pecunia non olet“ klappt auch heute, zumal der Donnerbalken von allen regelmäßig besucht wird!

09.09.2020

Diese Option bleibt unserer Regierung selbstverständlich immer noch, falls Steuerzahler und Dukatenkacker streiken. Dann lautet die Latrinenparole

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